Liverpool "ON FIRE"
Ah.... endlich.
Lang ists her, der letzte Bericht aus meiner Liverpooler Vergangenheit. Jetzt fühle ich mich stark genug, für dieses Kapitel ...
In Hardman House gab es jede Nacht mindestens 3 mal Feueralarm. Rauchmelder in jedem Raum. Stundenten die Kiffen und obendrein zu doof sind zum Toast-Zubereiten.
Im Januar wars, ich kam gerade vom Weihnachtsfest und Neujahrsblödsinn aus deutschland in mein kleines Studentenzimmer zurück.
Abends noch ein, zwei Pints eingeworfen, mit Mitstudenten gequatscht und so gegen 2.00 ins Bett gewankt. Ich habe die Zentralheizung erwähnt, aber noch mal zum auffrischen Eurer Gedächtnisse: Heizung funktioniert nicht, Außenwand besteht aus 5mm Sperrholz, das Fenster ist löchrig. Man schläft also am besten mit Trainingshose, Pulli, handschuhen, Schal und Mütze. Und 3 Decken.
Wie erwartet: Nachts. Feueralarm. Es ist so gegen 6.00 Uhr morgens. Ich setze mich auf, wie immer. mache das Licht an. Wie immer. Schnüffele, wie immer. Horche, wie immer. der Feueralarm geht wieder aus. Also weiterschlafen. Wie immer.
15 Minuten später. Feueralarm. Der zweite Toast? Der zweite Joint? Ich setze mich also auf, wie immer. Mache das Licht an, wie immer. Und sehe nichts mehr. Nur grau. Schnüffeln brauche ich nicht, denn das Zimmer ist voller Qualm. Man sieht ihn aus Ritzen im Fußboden quellen, wo man immer dachte, dass man auf festem Boden steht ...
Mir drängt sich ein Gedanke auf, der mir heute noch Kopfzerbrechen bereitet. Er besteht aus einem Wort: Endlich!
Endlich brennt diese gottverdammte Bude mal! Also aufgestanden, den Ordner mit allen wichtigen Unterlagen in den bereitstehenden Rucksack (germans are wankers) und durch den Notausgang nach draußen.
Jo, da war dann auch schon die Feuerwehr. Erstmal Kaffeetrinken gehen. Zwei Stunden später zurück. Das Haus steht noch. Der Feuerwehrmann sagt: Da hattet ihr Glück. Jemand hat 10 volle Bezinkanister in den Nachtclub im Erdgeschoss geschleppt, einen davon ausgeleert und die Schose angezündet. Die anderen neun gingen aber nicht hoch. Standen zu weit weg, war knapp.
Laut Lageplan, den er mir zeigt, stehen die Bezinkanister unter meinem Zimmer...
Ich hab dann meine Sachen geholt, leicht rußig, sonst unbeschädigt und bin ausgezogen. Too dangerous ....
There you go. Hardman House abgeschlossen, und das war erst das erste Semester.... bald mehr!
Lang ists her, der letzte Bericht aus meiner Liverpooler Vergangenheit. Jetzt fühle ich mich stark genug, für dieses Kapitel ...
In Hardman House gab es jede Nacht mindestens 3 mal Feueralarm. Rauchmelder in jedem Raum. Stundenten die Kiffen und obendrein zu doof sind zum Toast-Zubereiten.
Im Januar wars, ich kam gerade vom Weihnachtsfest und Neujahrsblödsinn aus deutschland in mein kleines Studentenzimmer zurück.
Abends noch ein, zwei Pints eingeworfen, mit Mitstudenten gequatscht und so gegen 2.00 ins Bett gewankt. Ich habe die Zentralheizung erwähnt, aber noch mal zum auffrischen Eurer Gedächtnisse: Heizung funktioniert nicht, Außenwand besteht aus 5mm Sperrholz, das Fenster ist löchrig. Man schläft also am besten mit Trainingshose, Pulli, handschuhen, Schal und Mütze. Und 3 Decken.
Wie erwartet: Nachts. Feueralarm. Es ist so gegen 6.00 Uhr morgens. Ich setze mich auf, wie immer. mache das Licht an. Wie immer. Schnüffele, wie immer. Horche, wie immer. der Feueralarm geht wieder aus. Also weiterschlafen. Wie immer.
15 Minuten später. Feueralarm. Der zweite Toast? Der zweite Joint? Ich setze mich also auf, wie immer. Mache das Licht an, wie immer. Und sehe nichts mehr. Nur grau. Schnüffeln brauche ich nicht, denn das Zimmer ist voller Qualm. Man sieht ihn aus Ritzen im Fußboden quellen, wo man immer dachte, dass man auf festem Boden steht ...
Mir drängt sich ein Gedanke auf, der mir heute noch Kopfzerbrechen bereitet. Er besteht aus einem Wort: Endlich!
Endlich brennt diese gottverdammte Bude mal! Also aufgestanden, den Ordner mit allen wichtigen Unterlagen in den bereitstehenden Rucksack (germans are wankers) und durch den Notausgang nach draußen.
Jo, da war dann auch schon die Feuerwehr. Erstmal Kaffeetrinken gehen. Zwei Stunden später zurück. Das Haus steht noch. Der Feuerwehrmann sagt: Da hattet ihr Glück. Jemand hat 10 volle Bezinkanister in den Nachtclub im Erdgeschoss geschleppt, einen davon ausgeleert und die Schose angezündet. Die anderen neun gingen aber nicht hoch. Standen zu weit weg, war knapp.
Laut Lageplan, den er mir zeigt, stehen die Bezinkanister unter meinem Zimmer...
Ich hab dann meine Sachen geholt, leicht rußig, sonst unbeschädigt und bin ausgezogen. Too dangerous ....
There you go. Hardman House abgeschlossen, und das war erst das erste Semester.... bald mehr!
tombo - 9. Aug, 11:44
